FAQ

Was ist das APS Tool Preactor und wofür wird es eingesetzt?
Ist die Abbildung meiner Produktionstechnologien möglich?
Ordnet Preactor die einzelnen Arbeitsschritte der richtigen Maschine zu? Kann es mit Alternativmaschinen umgehen?
Kann Preactor Rüstzeiten optimieren (Rüstoptimierung)?
Können externe Bearbeitungsschritte (“Outsourcing”) geplant werden?
Prüft Preactor die Materialverfügbarkeit – welche Materialien können geprüft werden?
Wie User-freundlich ist Preactor? Wie lange dauert es, bis der Planer mit dem neuen Tool umgehen kann?
Wie erfolgt die Personalplanung in Preactor?
Wie geht Preactor mit Wartungsaufträgen oder anderen Spezialaufträgen um?
Wie sieht es mit Reporting & Visualisierung des Planungsergebnisses aus?
Welche Möglichkeiten zur Optimierung des Produktionsplans sind vorhanden?
Wer benutzt Preactor?
Welche Vorteile bietet Preactor?
Preactor oder ERP – was geschieht mit meiner bereits vorhandenen Software bzw. warum brauche ich Preactor?
Wie schnell erfolgt die Umstellung auf/die Implementierung von Preactor?
Wie werden meine Mitarbeiter auf Preactor geschult?
Welche Preactor Versionen gibt es und welche ist die Richtige für mich?
Was ist das APS Tool Preactor und wofür wird es eingesetzt?

APS steht für „Advanced Planning and Scheduling” – Die Kernaufgaben von Preactor sind die Feinplanung und die Kapazitätsplanung aller Produktionsressourcen. Preactor erzeugt in Minuten einen Produktionsplan, der alle Regeln und Einschränkungen berücksichtigt und für jeden Vorgang innerhalb des Planungshorizonts einen Start- und Endtermin definiert. Durch manuelle Eingriffe und Szenarien-Analyse kann der Plan weiter optimiert werden. So können Sie zum Beispiel Durchlaufzeiten, Working Capital oder Rüstzeiten optimal steuern. Im Rahmen der Kapazitätsplanung stellt Preactor auf Ressourcenebene sicher, ob ausreichend Kapazität vorhanden ist. Anders als in der Vergangenheit wird nicht mehr nur gegen anonyme Stundentöpfe geprüft, sondern konkret gegen Maschinen.

Ist die Abbildung meiner Produktionstechnologien möglich?

Es sind sämtliche Produktionstechnologien abbildbar – vom Handarbeitsplatz bis zur vollautomatisierten Fertigungslinie. Hierbei ermöglicht Preactor:

  • industriespezifische Regeln und Einschränkungen zu berücksichtigen
  • einen manuellen oder regelbasierten Split von Produktionsaufträgen durchzuführen
  • Berücksichtigung von mehreren Alternativ-Maschinen
  • Berücksichtigung von Überlappung aufeinanderfolgender Produktionsschritte
Ordnet Preactor die einzelnen Arbeitsschritte der richtigen Maschine zu? Kann es mit Alternativmaschinen umgehen?

Preactor berücksichtigt immer, auf welcher Maschine bzw. Maschinengruppe ein Produkt gefertigt werden kann. Folgende Belegungsregeln werden dabei beispielsweise bei Erstellung des Produktionsplans berücksichtigt:

Berücksichtigung von unterschiedlichen Maschineneigenschaften
Technische Dimensionen des Produkts
Zulassung/Qualifizierung der Maschine
Technologie
Materialeinschränkungen

Preactor kann auch regelbasierte Präferenzen für eine Maschine einer gleichartigen Maschinengruppe berücksichtigen (unterschiedliche Laufgeschwindigkeit, unterschiedliche Kostensätze). Zudem ist Preactor flexibel und ermöglicht die Berücksichtigung von Sekundäreinschränkungen unterschiedlichster Art, wie z.B. Werkzeuge, Transportmittel, Platz, Fördermittel/Leitungen und Strom/Energie.

Kann Preactor Rüstzeiten optimieren (Rüstoptimierung)?

Preactor ermöglicht die Berücksichtigung von Rüstmatrizen, unter anderem bei:

  • Materialwechsel / Werkzeugwechsel
  • Berücksichtigung von notwendigen Vorbereitungen auf Basis hinterlegter Logik
  • Berücksichtigung von Stammdaten für Rüstvorgänge

Weiters können auch zusätzliche Regeln für periodisch auftretende notwendige Stopps (z.B. Qualitätskontrolle), ereignisbasierte Stopps (z.B. Betriebsstörungen) oder regelbasierte Stopps (z.B. Werkzeuganpassungen) berücksichtigt werden.

Können externe Bearbeitungsschritte (“Outsourcing”) geplant werden?

Das System kann sowohl interne als auch externe Produktionsschritte berücksichtigen. Dies kann entweder im ERP-System hinterlegt oder regelbasiert entschieden werden. Zudem berücksichtigt Preactor auch vorbereitende Produktionsschritte wie z.B. Reinigung, Trocknung etc.

Prüft Preactor die Materialverfügbarkeit – welche Materialien können geprüft werden?

Preactor prüft die Materialverfügbarkeit aller Materialien der Stückliste. So wird die Verfügbarkeit aller für den Arbeitsschritt notwendigen Materialien schon vorab sicher gestellt. Preactor berücksichtigt dabei die aktuelle Verfügbarkeit des Materials auf Lager, die zukünftige dispositive Verfügbarkeit und andere Parameter, wie z.B.: Wiederbeschaffungszeiten, Zeiten für Qualitätskontrolle, Zeiten für Transport etc.

Wir empfehlen dabei einzuschränken, welche Materialien geprüft werden sollen.
So stellen Sie sicher, dass die Aufmerksamkeit auf wesentliche Materialien gelenkt wird, die Verfügbarkeitsprüfung von C-Materialien sollte nicht Aufgabe des Produktionsplaners sein.

Auch der umgekehrte Weg ist möglich: Preactor kann zunächst ohne Berücksichtigung der Materialtermine planen und  “Action Lists” für den Einkauf erzeugen, die entsprechend abgearbeitet werden müssen.

Preactor kann regelbasiert einen Vorschlag für das zu verbrauchende Material einbringen – mögliche Varianten sind z.B.: “Verbrauche immer das Los mit dem kürzesten Haltbarkeitsdatum”, “Verbrauche nach dem FIFO Prinzip“ oder auch alternative regelbasierte Materialpositionen. Zusätzlich können auch Berichte über die Reichweite von Materialien erzeugt werden, welche als Grundlage für die Beschaffung dienen. Bei Unterschreitung von Mindestbeständen von Hilfsmaterial können Meldungen als Warnung versendet werden.

Wie User-freundlich ist Preactor? Wie lange dauert es, bis der Planer mit dem neuen Tool umgehen kann?

Innerhalb weniger Schulungstage ist der Planer in der Lage, Preactor zu nutzen, die volle Funktionalität des APS-Tools steht zur Verfügung.

Außerdem ermöglicht Preactor menübasierte- und feldbasierte Anpassungen von individuellen Werten, wie z.B.  Parameteranpassungen von Prozess- und Lieferzeiten, Maschinenzyklen, Personalkapazitäten, etc. schnell und einfach durchzuführen.

Preactor erstellt automatisch einen Produktionsplan, der alle vorgegebenen Regeln und Einschränkungen berücksichtigt. Der Plan ist für den Bediener immer nachvollziehbar, weil die Planungsregeln im Projekt gemeinsam erarbeitet werden. Daher erreicht der Kunde mit Preactor rasch die Akzeptanz der Anwender.

Der Planer hat die Möglichkeit, das Ergebnis manuell mittels Drag & Drop zu übersteuern. Zusätzlich können auch automatisierte Warn-/Sperrhinweise erstellt werden. Preactor kann einen beliebig wählbaren Zeitraum planen, der auch jederzeit angepasst werden kann.

Wie erfolgt die Personalplanung in Preactor?

Preactor ermöglicht die Abbildung von Personalverfügbarkeiten über Standard-Schichtpläne. Diese können individuell angepasst werden und zum Beispiel minutengenau um Pausen und andere Kalender-Ereignisse ergänzt werden. Zudem können automatisiert Daten aus HR-, PEP-Systemen (Personaleinsatzplanung) oder anderen Vorsystemen verarbeiten werden.

Die Planung des Personaleinsatzes kann auf 2 Arten erfolgen:

  • Variante 1: Preactor erstellt einen Produktionsplan und berücksichtigt dabei die verfügbare Anzahl der Mitarbeiter als Einschränkung
  • Variante 2: Preactor erstellt einen Produktionsplan auf Basis der Maschinenverfügbarkeit und gibt den Personalbedarf als Ergebnis bekannt.

Diese beiden Varianten können auch je Ressource/Technologie parallel verwendet werden.

Wie geht Preactor mit Wartungsaufträgen oder anderen Spezialaufträgen um?

Preactor ermöglicht die Berücksichtigung von Wartungsaufträgen, sofern sie im ERP-System oder MES System vorgesehen sind. Gibt es keine Wartungsaufträge in anderen Systemen, können diese auch manuell oder regelbasiert  in Preactor erzeugt werden. Bei der Wartung der Werkzeuge kann auch der  Werkzeugbau bzw. die Instandhaltungsabteilung (inkl. Mitarbeiter) mitberücksichtigt werden. Zudem kann das System auf Basis der Daten aus dem MES – System regelbasierte geplante Wartungen einplanen (z.B. alle 25.000 Schuss). Das System kann auch Infos zu einem Werkzeug anzeigen.

Wie sieht es mit Reporting & Visualisierung des Planungsergebnisses aus?

Preactor speichert alle Daten in einer SQL-Datenbank ab. Durch ein Archivierungskonzept können historische Datenstände bei der Erstellung von Reports/Berichten berücksichtigt werden. Die Visualisierung ist in Form eines Gantt-Charts, Balkendiagramm etc. möglich und Verknüpfungen zu anderen Systemen (BI-Tools) und File-Exports (xls, csv, doc, etc) werden unterstützt. In Preactor können Sie auf Grund der offenen SQL-Datenbank auch benutzerdefinierte Berichte erstellen und diese automatisiert (Zeitpunkt oder Ereignis – gesteuert) per Mail an definierte Adressaten versenden lassen.

Zusätzlich bietet die MCP ein Cockpit auf Basis des Bi-Tools QlikView an, um die Produktion immer optimal im Blick zu behalten.

Welche Möglichkeiten zur Optimierung des Produktionsplans sind vorhanden?

Preactor liefert bereits im Standard Optimierungsregeln. Zusätzlich können individuelle Optimierungsregeln erstellt werden – alles was sich logisch beschreiben lässt, kann auch abgebildet werden. Der Kunde hat die Möglichkeit, unterschiedliche Optimierungsregeln auszuwählen, eine Gewichtung der Planungsparameter vorzunehmen und damit Szenarien zu erstellen. Der Planer kann die Ergebnisse mehrerer What-if-Szenarien im KPI – Cockpit vergleichen und den besten Plan auswählen und freigeben.

Eine andere Form der Szenarioerstellung ist die Abwandlung eines Produktionsplans in mehreren Varianten (Simulation). Preactor ermöglicht das Speichern und Laden unterschiedlicher Planszenarien.

Wenn Kostensätze zu Maschinen, Personal etc. vorhanden sind, kann ein kostenoptimaler Produktionsplan erstellt werden. Eine übersichtliche Darstellung der Auslastung aller Ressourcen wird im System angezeigt.

Produktionsaufträge sind kombinierbar durch das manuelle oder regelbasierte Zusammenfassen von Produktionslosen (Losgrößenoptimierung).

Wer benutzt Preactor?

Preactor ist weltweit verbreitet – Mehr als 4.500 Unternehmen von klein bis groß benutzen Preactor als Planungstool. Diese Unternehmen findet man in 70 Ländern rund um den Globus.

Durch seine Flexibilität kann Preactor von Unternehmen fast jeder Branche in Fertigung und Logistik eingesetzt werden.

Welche Vorteile bietet Preactor?

Die Vorteile von Preactor im Überblick – Es gibt mehr als 100 Fallstudien, die zeigen, wie Preactor Unternehmen helfen kann, in ihrer Branche erfolgreicher und wettbewerbsfähiger zu werden. Diese messbaren Erfolge (ROI) stellen sich meist schon nach Wochen ein und wiederholen sich immer wieder.

  • bis zu 20% Verbesserung der Produktivität
  • bis zu 50% Verringerung des Rohmaterials im Lager
  • bis zu 50% Reduzierung Ihrer Fertigungszeit
  • bis zu 90% Verbesserung der Liefertreue und des Kundenservices
Preactor oder ERP – was geschieht mit meiner bereits vorhandenen Software bzw. warum brauche ich Preactor?

Preactor ist so ausgelegt, dass es mit anderen Systemen zusammenarbeitet, anstatt sie zu ersetzen. Es kann hervorragend in ERP-Systeme oder Finanzsoftware, Tabellen, MES und Produktionsdatenerfassungssysteme integriert werden.

Preactor erstellt eine Produktionsfeinplanung durch das Verteilen der Arbeitsschritte von Aufträgen auf Ressourcen und berücksichtigt dabei alle Regeln, die für die Erstellung eines realistischen Feinplans nötig sind. Preactor stellt eine interaktive Drag and Drop-Umgebung zur Verfügung, um effizient auf unerwartete Änderungen der Bedarfe und Kapazitäten reagieren zu können. So können Sie auch in schwierigen Situationen die Ausbringungsmenge und die Termintreue optimieren.

Wie schnell erfolgt die Umstellung auf/die Implementierung von Preactor?

Grundsätzlich handelt es sich bei Preactor um ein „Out of the Box“ System, welches es erlaubt, eine einfache Konfiguration in sehr kurzer Zeit zu erstellen.

Meist dauern Implementierungsprojekte zwischen zwei und sechs Monaten.

Die Dauer der Implementierung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Komplexität und Umfang
    • Maschinenressourcen
    • Personalressourcen
    • Werkzeuge
    • Belegungsregeln
    • Fertigungsprozesse und Abhängigkeiten
    • Routing
  • Systemarchitektur
    • einstufig
    • mehrstufig
  • Anforderungen des Kunden an das System
  • Schnittstellen

Um eine genaue Projektdauer abzuschätzen, bieten wir gerne Analyseworkshops vor Ort an, um mithilfe eines konkreten Lastenheftes ein fundiertes Angebot erstellen zu können. Alternativ dazu können wir in einem Tagestermin die Eckdaten Ihres Projektes besprechen, um zu einer ersten groben Aussage zu kommen.

Wie werden meine Mitarbeiter auf Preactor geschult?

Wir bieten Ihnen 2 unterschiedliche Preactor Schulungen in deutscher Sprache an:

Benutzerkurs: Dieser Kurs bietet dem zukünftigen Benutzer des Systems die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche von Preactor kennenzulernen. Am Ende jedes Kapitels werden die unterschiedlichen Preactor Funktionen in Form von Workshops direkt im System trainiert.

Konfigurationskurs: Er dient dazu, dem Benutzer die Konfiguration von Preactor näherzubringen. Dieser Kurs ist für Super Key User und Key User gedacht, die selbständig Änderungen an der Konfiguration von Preactor vornehmen sollen.

Zusätzlich werden die Benutzer von Preactor im Zuge der Projektarbeit laufend von Mitarbeitern der MCP am implementierten System geschult. Während der GoLive-Phase unterstützen unsere Berater die Planer, auch in besonders anspruchsvollen Situationen des Tagesgeschäfts Preactor bestmöglich einzusetzen.

Welche Preactor Versionen gibt es und welche ist die Richtige für mich?

Sie können die Preactor Version nach individuellen Bedürfnissen und verfügbarem Budget auswählen.

Weil alle Versionen einen einheitlichen Code haben, ist der Wechsel von einer auf eine andere Version einfach.

Product Feature Table Produktübersicht. Preactor besteht aus einer Produktfamilie.

Hier finden Sie einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Eigenschaften jedes Modells.

Sie wollen mehr erfahren? Melden Sie sich zu unserem kostenlosen Webinar an. Wir beraten Sie gerne kostenlos zu der passenden Lösung für Ihr Unternehmen.

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In unserem unverbindlichen Webinar zeigen wir Ihnen Trends in der Produktionsplanung auf, präsentieren Ihnen das State of the art Planungstool Preactor und klären, ob die Anwendung des Softwaretools individuell abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse sinnvoll ist

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