FAQ – Funktionen & Antworten zum MCP Workforce Management


FAQ für Marketing & Vertrieb

Grundlagen & Verständnis

MCP Workforce Management ist eine spezialisierte Softwarelösung zur qualifikationsbasierten Personaleinsatzplanung in der Produktion.
Sie verknüpft Mitarbeiter, Qualifikationen, Schichten und Produktionsanforderungen und sorgt dafür, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Arbeitsplatz eingesetzt werden. Besonderes Merkmal ist das direkte Zusammenspiel mit der Produktionsplanung (z. B. APS).

  • Produktionspläne sind nur umsetzbar, wenn ausreichend qualifiziertes Personal verfügbar ist

  • Engpässe entstehen oft nicht durch Maschinen, sondern durch fehlende Skills

  • Schwankungen (Krankheit, Aufträge, Schichtwechsel) erfordern schnelle Reaktion

Ohne abgestimmte Personalplanung bleibt die beste Produktionsplanung unrealistisch.

  • Über-/Unterbesetzung einzelner Arbeitsplätze

  • Qualifikationslücken (Mitarbeiter können Aufgaben nicht ausführen)

  • Hoher manueller Planungsaufwand (Excel, Papier)

  • Fehlende Transparenz über Verfügbarkeit und Skills

  • Instabile Produktionsabläufe und Terminabweichungen

Anwendungsfälle & Nutzen

  • Abstimmung von Produktionsbedarf und verfügbaren Skills

  • Automatische Prüfung: Ist genügend qualifiziertes Personal vorhanden?

  • Frühzeitiges Erkennen von Engpässen

  • Alternative Besetzungsoptionen werden vorgeschlagen

  • Vermeidung unnötiger Überstunden

  • Optimierte Schichtbesetzung

  • Einsatz passender Qualifikation statt „Overqualification“

  • Reduktion von Leerlaufzeiten

  • Sofortige Neuberechnung bei Ausfall oder Auftragsschwankung

  • Automatische Vorschläge für Ersatzbesetzungen

  • Transparente Auswirkungen auf Produktionsplan

  • Höhere Termintreue

  • Stabilere Schichtabläufe

  • Bessere Auslastung von Personal und Maschinen

  • Weniger ungeplante Stillstände

Funktionen & Systemlogik

  • Jeder Mitarbeiter hat hinterlegte Skills (z. B. Maschine, Linie, Tätigkeit)

  • Jeder Arbeitsplatz verlangt definierte Qualifikationen

  • Das System matched automatisch: Anforderung vs. Fähigkeit vs. Verfügbarkeit

Die Planung erfolgt auf Knopfdruck. Der integrierte Algorithmus teilt die Mitarbeiter den Arbeitsplätzen so zu, dass der über den Produktionsplan gegebene Bedarf weitestmöglich gedeckt wird. Dabei berücksichtigt der Algorithmus:

  • Qualifikation

  • Verfügbarkeit

  • Arbeitszeitmodelle

  • Prioritäten

Wird der Ausfall eines Mitarbeiters in die Abwesenheitsliste eingetragen oder von einer anderen Quelle importiert, so verliert dieser Mitarbeiter sofort die Kapazität für die betroffenen Tage. In der Mitarbeiterplanung erhält der User eine Warnung und kann manuell eingreifen oder sich vom Reparaturassistenten einen Vorschlag machen lassen.

Der Shopfloor Monitor zeigt die für ein ausgewähltes Workcenter geplanten Tasks je nach Status in den Spalten Todo, In Progress oder Done an.

Die Produktionsmitarbeiter starten, unterbrechen und beenden ihre Aufgaben, durch Verschieben des Tasks in die entsprechende Spalte. Sie können (Teil-)Mengen und tatsächliche Arbeitszeiten erfassen.

Integration & Systemlandschaft

Ja, ERP Systeme können als Quelle für Produktionsaufträge oder auch Mitarbeiter Abwesenheiten dienen. Das MCP Workforce Management bietet REST APIs an um Daten zu pushen oder zu pullen.

Der Produktionsplan aus dem APS wird inklusive der Information des Mitarbeiterbedarfs (für Rüsten und Prozess) an das Workforce Management übergeben. Die geplante Mitarbeiterkapazität je Arbeitsplatz wird an das APS übertragen und kann dort als Planungseinschränkung verwendet werden.
Unabhängig von der detaillierten Mitarbeitereinsatzplanung können die verfügbaren Kapazitäten gemäß Schicht- und Dienstplan gruppiert nach Team oder Qualifikation an das APS übertragen werden und dort für die Kapazitätsplanung verwendet werden.

Im MCP Workforce Management gibt es immer einen Livestand der Daten. Die Mitarbeiterplanung kann über einen frei definierbaren Zeitraum per Export-Button für andere Systeme freigegeben werden.

Es gibt Schnittstellen zur Übergabe von Mitarbeiter-Stammdaten und Abwesenheiten und für den Produktionsplan. Mittels weiterer Schnittstellen können die Kapazitäten je Arbeitsplatz, die Kapazitäten je Team oder Qualifikation und die Rückmeldungen aus dem Shopfloor Monitor gelesen werden.

Implementierung & Einführung

Die Einführung dauert typischer Weise zwischen 2 und 12 Wochen je nach Komplexität und gewünschter Nutzung. Die ersten Module können meist schon nach wenigen Tagen genutzt werden.

Ein Projekt läuft in den folgenden Schritten ab:

  • Analyse & Zieldefinition

  • Datenaufnahme (Mitarbeiter, Skills, Arbeitsplätze)

  • Systemkonfiguration

  • Integration

  • Pilotphase & User Training

  • Rollout

Abhängig von den Zielen, die man verfolgt und der Module, die genutzt werden sollen, werden folgende Daten benötigt:

  • Mitarbeiterstammdaten

  • Qualifikations-Matrix

  • Arbeitsplätze & Qualifikations-Anforderungen

  • Schicht- und Dienstmodelle

Der Aufwand ist im Regelfall gering. Je besser die bereits vorhandene Datenqualität und je konkreter das verfolgte Ziel, desto geringer ist der Aufwand.

Bedienung & Akzeptanz

Definitiv! Hohe Usability und intuitive Oberflächen haben höchste Priorität im Produktdesign. Der Schulungsaufwand für die Anwender ist gering.

Ja. Speziell der Shopfloor Monitor ist für alle Produktionsmitarbeiter einfach zu bedienen.

  • Mitarbeiter können per Maus direkt auf Arbeitsplätze gezogen werden

  • System prüft automatisch Qualifikation und Regeln

  • einfache Bedienung

  • Einbindung der Mitarbeiter in die Konfiguration und Anzeigeeinstellungen

  • Erhöhte Transparenz über die gesamte Produktionsstrecke

  • schnelle sichtbare Verbesserungen

Betrieb & Skalierung

Beides möglich:

  • Cloud → schnell skalierbar, geringe IT-Kosten, einfacheres Upgrade auf neue Versionen

  • On-Premise → volle Kontrolle und Datenhoheit

Ja – mit Fokus auf:

  • Datensparsamkeit

  • rollenbasierte Zugriffe

  • klare Verantwortlichkeiten

  • Zugriffskonzepte (RBAC)
  • Verschlüsselung
  • Audit-Logs
  • sichere Schnittstellen

Wirtschaftlichkeit & ROI

Typisch:

  • 5–15 % Einsparungen, v. a. durch bessere Planung und weniger Überstunden

  • Weniger kurzfristige Planabweichungen

  • stabilere Schichtbesetzung

  • geringere Störanfälligkeit

  • Höhere Personalproduktivität

  • bessere Maschinen-Auslastung

  • reduzierte Leerzeiten

Abgrenzung & Alternativen

  • keine Echtzeitfähigkeit

  • keine automatische Optimierung

  • fehleranfällig

  • nicht skalierbar

  • HR: Stammdaten, Payroll, Zeiterfassung
  • MCP WFM: operative Einsatzplanung in der Produktion
  • Schichtplanung = wer arbeitet wann

  • Workforce Management = wer arbeitet wann, wo und mit welcher Qualifikation und wie sieht das Verhältnis zwischen Kapazitätsbedarf und -angebot aus

Nächste Schritte

  • Zugang zu unserem Demo-System
  • Pilotprojekt mit echten Daten
  • Use Case-basierte Bewertung
  • Analyse aktueller Planung & Probleme

  • Bewertung von Einspar- und Optimierungspotenzial

  • Simulation typischer Szenarien

  • Business Case & ROI-Abschätzung


Ihr nächster Schritt zu stabiler und umsetzbarer Personaleinsatzplanung

In einem strukturierten Gespräch analysieren wir Ihre Personaleinsatzplanung und identifizieren konkrete Hebel – von der Reduktion operativer Reibung bis zur Sicherstellung der Planumsetzbarkeit.
Potenzialanalyse vereinbaren
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